Frohe Weihnachten Euch allen

Und der Tice hat wieder das Passende dazu gefunden.

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“Thought of You”

Umwerfend schön…

Thought of You from Ryan J Woodward on Vimeo.

Hier gibt´s das “Making of…” dazu

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Zwei RSS Reader sind besser als einer

…oder warum man DEVONthink unbedingt als zweiten RSS Feed Reader benutzen sollte.

Da ich ein bekennender News-Junkie bin, nutze ich logischerweise einen Feedreader für die RSS-Feeds verschiedener Seiten. Das sind natürlich viele mac- und fotospezifische Seiten, aber auch Magazine und Newsportale. Mein Feedreader der Wahl ist Reeder. Reeder ist schnell, schlank, hat ein durchdachtes Bedienkonzept und sieht gut aus. Reeder ist den ganzen Tag bei mir geöffnet und ich schaue zwischendurch immer wieder mal rein, was so Neues reingeflogen ist, twittere, bzw. blogge darüber oder registriere es einfach nur.

Natürlich hat Reeder eine Suchfunktion, die schnell zur Hand ist, aber wenn man seine Feeds auch zur Recherche grösserer Projekte nutzt, wie ich das zum Beispiel immer wieder für meine Videotrainings mache, stösst man bei den meisten Feedreadern schnell an seine Grenzen. Aus diesem Grunde habe ich jeden RSS Feed doppelt. Einmal, wie erwähnt, in Reeder für die tägliche Inforunde und einmal in DEVONthink Pro Office. Das Programm gewinnt nun nicht den Preis für die schönste Oberfläche, aber es hat eine Funktion, die es unschlagbar für die Recherche macht. Und das ist die Intelligenz hinter recht einfach gehaltenen Oberfläche.

In Punkto Suchen und Vergleichen von Dokumenten ist mir kein Programm bekannt, welches auch nur annähernd die Leistung bringt wie DEVONthink. Vor allem der Umstand, dass DEVONthink tatsächlich den Inhalt eines Dokuments kennt und ihn in Kontext zu weiteren Dokumenten in seiner Datenbank bringt, ist Gold wert. Das Ganze gepaart mit der nötigen Quellenangabe, der Möglichkeit des Taggens und der umfangreichen Sortier- und Ansichtsfunktionen rechtfertigt für mich ganz klar den Mehraufwand, den das doppelte Aktualisieren der ganzen Feeds, einmal in Reeder und einmal in DEVONthink, mit sich bringt. Da ich, im Gegensatz zu Reeder, das Aktualisieren der Feeds auch nur einmal Abends machen muss, hält sich der Aufwand aber in Grenzen.

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SJ 1955-2011

Sj
Ich bin recht spät zum Computer gekommen. Den Mac habe ich zum ersten Mal gesehen, als ich mein Studium zum Toningenieur an der SAE begann. Davor war ich Gitarrist in einer Heavy Metal Band. In meinem Gitarrenkoffer lag eine Gibson Les Paul. Auf dem Koffer stand “Garantiert MIDI-frei”. Das sagte alles über mein Verhältnis zu Computern aus. Meine Ausbildung zum Toningenieur an der SAE änderte dies grundlegend. Zu der Zeit war zwar noch das grosse Analogmischpult inklusive 24-Spur Bandmaschine das Maß aller Dinge, aber es gab einen Audioschnittplatz mit frühen Power-PC Macs, auf denen Pro Tools, ein Mehrspur-Audioprogramm, lief. Von Beginn an war ich begeistert über die Möglichkeiten. Dieses völlig freie Hantieren mit Tonschnipseln am Rechner. Das war mein Ding.

Von Steve Jobs hörte ich zum ersten Mal kurz nach meiner bestandenen Abschlussprüfung. Einige Supervisor liefen fast jubelnd in der SAE umher und riefen – wirklich “riefen” – “Steve Jobs ist zurück bei Apple”. Andere fingen über beide Ohren an zu grinsen. “Jetzt geht´s aufwärts”. Totale Euphorie, schon damals. Mir sagte das allerdings überhaupt nichts. Wer zum Teufel war Steve Jobs?

Das kümmerte mich auch nicht weiter, da ich mit meiner Selbstständigkeit als Toningenieur beschäftigt war. Begonnen habe ich mit einem Windows PC. Macs kosteten halt richtig Kohle. Kulturschock. Ich hatte mich so an die Macs in der SAE gewöhnt hatte, dass ich der Meinung war, alle PCs funktionieren so – taten sie aber nicht. Dann kauft Apple die Firma Emagic und damit mein damaliges Standardprogramm “Logic Audio”. Und das erste was Apple tat, war das Einstampfen der Windows Version von Logic. Autsch.

Ich hatte keine Lust , mit einem anderen Programm als Logic zu arbeiten. Also wechselte ich zum Mac. Dieser Wechsel bestand aus einem Dual Power Mac G4 533. Damals der schnellste Mac für die Audiobearbeitung unter Logic, da Logic beide Prozessoren des Macs nutzen konnte. Ich hatte eine Höllenmaschine und 6000 DM weniger auf dem Konto.

Mein neuer Mac hatte Mac OS 9 und das damals gerade erschienene Mac OS X. Mac OS 9 war das Arbeitssystem, aber ich spielte auch Mac OS X drauf um es mir anzusehen. Nach dem ersten Hochfahren des Macs in Mac OS X hat’s mir die Socken ausgezogen. Geile Optik, einfache Bedienerführung, richtiges Multitasking. Jeder Reboot nach Mac OS 9 war deprimierend, da es sich nach der Rumspielerei in Mac OS X – sagen wir – etwas altbacken anfühlte.

Damals fing ich an, mich intensiver mit Apple, dem Mac und dem ganzen Drumherum zu beschäftigen, weil ich merkte: Hier ticken die Uhren anders. Der Mac und seine User sind anders. Apple ist anders.

Steve Jobs hat wahrscheinlich kein einziges Produkt im klassischen Sinne entwickelt, kein Design entworfen und keine Zeile Code geschrieben; aber er hatte Ideen und gab die Richtung vor. Er konnte Teams zusammenstellen und Leute motivieren. Er sah die losen Enden und wusste wo sie zusammengebunden werden mussten.

Und weil er das wusste und tat, was er tat, habe ich seit über 10 Jahren das Vergnügen mit dem Mac mein Geld zu verdienen. Zwar nicht mehr als Toningenieur, sondern als Fotograf und Mactrainer, aber das ist letztlich egal. Ohne Steve Jobs wäre das bei mir wahrscheinlich alles anders verlaufen. In diesem Sinne – Thank you, Steve.

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Insanely great

Insanely missed
Thanks Steve

Steve Jobs 1955-2011

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Zweifingertap ersetzt Reader in Safari

Ich lese viel und gern im Netz. Entweder Feeds in Reeder, bzw. DEVONthink, als NurText in Instapaper oder direkt auf der Webseite in Safari.

Seit Safari die Readerfunktion spendiert bekommen hat, habe ich diese ausgiebig genutzt. Ist einfach nett, wenn die ganze Werbung ausgeblendet werden kann. Allerdings stört mich am Reader, dass dort keine Layoutanpassungen möglich sind. Die Georgia ist ein gut lesbarer Font, aber ich habe bei ihr zum Beispiel gern einen breiteren Zeilenabstand beim lesen, da dieser Font ziemlich kräftig ist.

In meinen Feedreadern kann ich das anpassen und bei Instapaper ist es eh schon perfekt für mich. Wenn ich mir allerdings viele Texte in der Originalwebseite ansehe, dann habe ich festgestellt, dass die dortigen Layouts in der Regel sehr gut lesbar sind (zumindest auf den Webseiten, die ich regelmässig besuche). Allerdings stört dort, wie eingangs erwähnt, die Werbung (oder Navigation oder Headerbilder oder oder oder).

Seit Lion ist das kein Thema mehr. Eine der für mich sinnvollsten Neuerungen in Safari unter Lion ist das Zweifingertappen um in einen Textblock hereinzuzoomen, wie es seit jeher auf dem iPhone/iPad gemacht wird. Alle anderen Elemente werden damit quasi ausgeblendet. Das Ganze hat mehrere Vorteile. Der Text bleibt auch auf sehr breiten Bildschirmen gut lesbar. Zuhause habe ich einen 23″er Monitor an mein MacBook Pro geklemmt. Dieser ist seitlich angeordnet und relativ weit weg. Das Legen von Safari auf diesen Monitor zusammen mit dem Textzoom sorgt dafür, dass ich nicht ständig mit meinen Augen am Bildschirm kleben muss, um den Text zu lesen. Sehr augenfreundlich.

Ich benutze meinen Mac nach wie vor meistens mit der Maus, aber diese Funktion allein wäre mir ein zusätzliches Trackpad wert, wenn das MacBook nicht schon eins hätte.

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App Store Updates

Schon merkwürdig, welche Gründe für ein Problem vorliegen können. Die letzten Tage wollte ich einige Updates aus dem AppStore laden. BusyCal, QuickCal und Reeder lagen in neuen Versionen vor. Unter der Updates Kategorie im AppStore tauchten die Updates überhaupt nicht auf. In der Liste der installierten Software war allerdings der Update Button hinter den jeweiligen Anwendungen aktiv. Beim Versuch hier die Updatefunktion zu starten, kam allerdings die Meldung, dass die Software unter einer anderen Apple ID gekauft wurde. Da ich allerdings nur eine ID im AppStore aktiv habe, wurde ich stutzig.

Also die Supportseite zum Appstore geöffnet und dort einen Eintrag gefunden, dass eventuell vorhandene Bootcamp Partitionen oder Drittanbieter NTFS-Software das Problem verursachen können. Und zwar dann – und jetzt kommt´s – wenn in den Systemeinstellungen zu Spotlight Bootcamp Partitionen in den Privatsphäre-Einstellungen mit aufgenommen wurden. Wie das zusammenhängen soll, erschliesst sich mir nicht. Mein Problem bestand allerdings weiterhin, da ich weder NTFS-Software installiert habe, noch eine Bootcamp-Partition erstellt habe. Allerdings habe ich den Programme Ordner von OS X in die Privatsphäre in den Spotlighteinstellungen mit aufgenommen. Also kurzerhand diesen Ordner wieder dort entfernt und siehe da – UPdates im AppStore funktionieren wieder. Das verstehe wer will.

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