… also zum Beispiel mit Dateien in der Dropbox umgehen kann, dann bin ich ein Happy Camper.
… also zum Beispiel mit Dateien in der Dropbox umgehen kann, dann bin ich ein Happy Camper.
Eigentlich war ja man schon vor Jahren der Meinung, dass das Thema Schreiben am Computer eigentlich abgehakt war. Es gab eine Textverarbeitung – in der Regel Word – und fertig. Wenn einem der Monopolist nicht zusagte, entschied man sich man sich halt für Open Office. Das war dann die politisch korrekte Version.
Es schien eh so eine Eigenart der Softwarehersteller gewesen zu sein, häufig zu versuchen, die eierlegende Wollmilchsau zu erfinden, damit ja auch wirklich jeder die Software benutzt, ob er die Quadrillionen Funktionen jetzt benötigt oder auch nicht.
Das hat sich in vielen Bereichen geändert, insbesondere im Bereich des Schreibens und gefühlt ganz besonders auf dem Mac. Gut, das kann auch an der Blase liegen in der man sich als Mac-Anwender immer ein wenig befindet.
Tatsache ist, dass sich durch Markdown eine Menge bewegt hat. Klar, die allermeisten Anwender sind nach wie vor in einer der großen Textverarbeitungen unterwegs, aber sie sind nicht mehr das Thema der Berichterstattungen, währenddessen vermeintlich einfache Texteditoren mit Markdownunterstützung und Synchronisationsmöglichkeiten bis ins Detail seziert werden, obwohl so sehr die Unterschiede nicht sind. So sind es eben die Details, die es möglich machen, dass sich heute jeder das Werkzeug aussuchen kann, welches wirklich seiner Arbeitsweise entspricht. So auch bei mir.
Damit meine ich weniger, dass ich mit all meinen Geräten schreiben will, sondern dass ich je nach Text oder Lust und Laune mal das eine und mal das andere Programm nutze. Das hängt meistens davon ab, was ich grad schreibe – langer Text, Blogpost, Liste, kurze Notiz, etc. Hier einmal eine Liste der Tools, die ich hierfür nutze:
nvALT ist mein Finder für Textdokumente. Dazu ein Ordner in meiner Dropbox für alle Texte und gut. Die Suchfunktion von nvALT ist so gut, dass ich auf verschiedene Unterverzeichnisse für die einzelnen Texte gut verzichten kann. Man muss nur alles wichtige im Dateinamen unterbringen, dann funktioniert das sehr gut. Ein weiterer Vorteil ist die Synchronisation mit der Dropbox. So habe ich alle Text auch auf dem iPad. Weniger zum Schreiben, aber zum Korrekturlesen und Änderungen einfügen, die dann ebenfalls zurücksynchronisiert werden. Dort nutze ich übrigens Byword. Hatte ich auf dem Mac auch erst installiert, doch dann fand ich…
iA Writer. Warum nicht Byword? iA Writer kommt mit einer eigenen Schrift, die meines Erachtens die beste für das Schreiben ist. Sie ist fest in das Programm implementiert und lässt sich leider nicht in anderen Programmen nutzen. Egal. Zweitens gefällt mir die Art und Weise, wie iA Writer mit Markdown umgeht. Überschriften und Listen werden ausgerückt. Das ergibt ist insbesondere beim Scrollen ein fantastischer Blickpunkt, an dem man immer sehr schnell sieht, wo man sich im Dokument befindet. Bei mir macht das eine eigene Gliederung überflüssig.
Und letztlich hat iA Writer keine Einstelloptionen. Keine Schriftgrösse, keine Hintergrundauswahl, Nichts! Öffnen, Schreiben, das war´s – nicht ganz. Neben der obligatorischen Wörter- und Zeichenzählung zeigt einem iA Writer die durchschnittliche Lesedauer für den Text an. Sehr schön zur Kontrolle geeignet. Was nicht so schön ist, ist der HTML-Export. Das geht nur über den Dateiexport in eine HTML-Datei. Und hier kommt dann der nächste ins Spiel.
Marked. Die perfekte Markdowncompanionapp. Es ist kein Texteditor, sondern eine Anwendung, die Markdown als formatierten Text anzeigt. Hierzu stehen verschiedene CSS-Layouts zur Verfügung. Ich kann hier vorher checken, wie der Text im Blog ungefähr aussieht und wenn ich fertig bin, kopiere ich einfach den HTML-Text in die Zwischenablage, den ich dann in MarsEdit einfüge und veröffentliche. Marked bietet aber noch mehr Funktionen. Während ich beim Schreiben keine Gliederung benötige, finde ich sie beim Korrekturlesen recht praktisch. Marked erkennt die Markdownüberschriften und kann mir die Gliederung auf Wahl einblenden. Mit einem Klick gelange ich dann in die entsprechende Zeile. Weitere nützliche Funktionen sind die Überprüfung von Worthäufigkeiten und – ganz wichtig – eine Überprüfung, ob all die Links im Dokument auch ein Ziel haben.
Und wenn ich will, kann ich das Ganze dann als RTF oder PDF exportieren. Dieses Programm ist ein Markdownverwurschtler allererster Güte.
Bleibt noch TaskPaper. TaskPaper ist die perfekte Anwendung für Listen, inklusive Topics, Kommentaren und Tags. TaskPaper kommt zwar mit einer eigenen Dateiendung aber letztlich können die anderen Programme die Datei ebenfalls öffnen, da es nach wie vor einfacher Text ist. In TaskPaper werden die einzelnen Bereiche (Topic, Liste, Kommentar, Tag) farblich und in Schrift hervorgehoben. Bei umfangreichen Listen fördert das definitiv die Übersichtlichkeit.
Und Word? Nutze ich gerne mal zum Schluss für aus Marked exportierte RTFs. In Word habe ich halt ziemlich gute Formatierungsoptionen, die ich aber erst benötige nachdem der Text geschrieben ist und nicht während ich einen Text schreibe.
Glänzende schwarze Objekte lassen sich nur mit den richtigen Lichteffekten inszenieren. In dieser Folge von »Blende 8« baue ich Schritt für Schritt ein Lichtsetup auf und lasse dabei ein Mikrofon zur Geltung kommen.
Vor allem als Fotograf. Und erst recht, wenn es um die RAW Konvertierung geht. Die Wahl des richtigen RAW Konverters ist immer wieder Schauplatz von Grabenkämpfen. “Aperture ist der richtige”, “Nein, Lightroom isses”, “Ihr habt ja alle keine Ahnung, Capture One, sonst geht nix”, und so weiter.
Und in der Tat, die RAW Konvertierung ist ein schwieriges Feld. Man darf nicht vergessen. Jeder Hersteller einer RAW Software muss hier sein eigenes Süppchen kochen, da die RAWs der Kamerahersteller nun mal proprietär sind. Was wirklich drin steckt, wissen nur Nikon, Canon, Sony und Konsorten. Insofern geht jeder Anbieter von RAW Software seinen eigenen Weg.
Tja, weiss ich auch nicht. Ich persönlich halte es da ganz einfach. Ich will für jeden Job das beste Werkzeug haben. Bei mir ist es meistens Capture One Pro für die RAW Konvertierung. Und zwar in Verbindung mit Media Pro vom selben Hersteller. Da ich gern die Bearbeitung von der Verwaltung der Bilder trenne kommt mir dieser Workflow sehr entgegen. Vor allem da mir Media Pro auch die Previews der Bearbeitungen aus Capture One anzeigt.
So gern ich nun auch mit Capture One arbeite. Es hat auch seine Schwächen. Mikrokontraste. Zum Beispiel fein gewebte Stoffe. Da unterschlägt mir Capture One auch gerne mal ein paar Details. Vor allem, wenn dieser einfarbig oder ähnliche Farben aufweist. Da matscht er halt gerne mal was zu. Hier rendert Lightroom für meine Begriffe besser und zeigt mir mehr Details. Dafür ist das ganze Bild aber etwas weniger plastisch als bei Capture One. Nur, wenn diese Details bildwichtig sind, dann nützt mir die bessere Grunddarstellung von Capture One nichts. Oder Entrauschen – da ist Lightroom für mich König. Also benutze ich das Programm und gut. Das passt zwar dann nicht ganz so gut zu meinem üblichen Workflow, aber letztlich zählt die Bildqualität und sonst nichts. Das ist das, wofür mich der Kunde bezahlt.
Aperture wiederum nehme ich überhaupt nicht für die RAW Entwicklung, da mir die Ergebnisse nicht so gut gefallen wie bei Lightroom oder Capture One. Dafür ist es für mich die beste Lösung für Outputs in Form von Buch oder Diashow. Gibt´s auch bei Lightroom – gefällt mir aber nicht so gut. Da bin ich in Aperture schneller fertig, weil ich dort intuitiv schneller zurechtkomme. Durch die umfangreichen Bildbearbeitungsmöglichkeiten kann ich die Bilder dort auch zügig für die Ausgabe optimieren.
Naja, und dann ist da schliesslich auch noch Photoshop + Plugins für die wirklich umfangreichen Arbeiten
Wie erwähnt. Man kann als Fotograf einfach nicht genug Werkzeuge haben. Und auch, wenn man einen bestimmten Workflow bevorzugt, sollte einen das nicht davon abhalten, die besten Werkzeuge für den jeweiligen Job zu benutzen.
In der aktuellen Folge des Blende 8 Podcasts zeige ich euch, wie ihr auch mit günstigem Zubehör zu ansprechenden Produktfotos gelangt.
Heute geht es um die verschiedenen Belichtungsmethoden – Spot, Matrix und Mehrfeld – der Kamera.
Und der Tice hat wieder das Passende dazu gefunden.